polisphere-Analyse in der Süddeutschen Zeitung

Richard Schwenn und sein Team bei Polisphere haben sich intensiv mit der Rolle von TikTok im diesjährigen US-Wahlkampf als Plattform für politische Kommunikation beschäftigt. Besonders deutlich wurde dies während der Wahlkämpfe – Die Süddeutsche Zeitung griff kürzlich die Erkenntnisse unserer Analyse in einem Artikel auf.
In den USA kämpfen rechte und linke Lager gleichermaßen um Aufmerksamkeit auf TikTok und erreichen so eine junge, videofokussierte Generation. Während in Europa rechtspopulistische und extreme Stimmen auf TikTok oft den Ton angeben, konnten in den USA demokratisch-progressive Kräfte, besonders durch die Präsenz von Kamala Harris, großen Einfluss gewinnen.
Sie bringt als erste schwarze und weibliche Präsidentschaftskandidatin eine neue Dynamik in die politische Kommunikation, die in viralen Trends ihren Ausdruck findet. Der US-Wahlkampf 2024 zeigt, wie Popkultur in Politik eingebunden wird – und dass TikTok längst mehr ist als nur eine Unterhaltungsplattform.
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